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„Luft und Liebe“ – Ernährungstipps der etwas anderen Art

15. Mai 2024

Gastbeitrag von Clemens Pistauer.

Was nährt mich? – Was stärkt mich?

Als ich mich unlängst mit Petra über ihren Blog unterhielt, kamen wir ganz allgemein auf das Thema Nahrung zu sprechen. Dabei erwähnte ich, dass aus meiner Sicht gesunde Ernährung weit über das reine physische Essen hinausgeht. Ich als Energetiker verstehe unter Nahrung alles, was uns körperlich, seelisch und geistig stärkt, fit, vital und gesund hält.

Darunter fällt selbstverständlich zunächst einmal gesunde physische Nahrung. Durch meine persönliche Entwicklung bin ich allerdings darauf gekommen, dass für mich Ernährung noch viel umfassender ist. Ich habe beispielsweise festgestellt, dass negative Nachrichten mir nicht guttun. Daher habe ich 2014 für ca. drei Jahre den Konsum von aktuellen Nachrichten eingestellt. Ich habe also weder im Fernsehen noch im Radio noch über das Internet politische Nachrichten verfolgt. Anlass dafür war damals die russische Annexion der Halbinsel Krim. Meiner Ansicht nach ging die ganze Entwicklung in der Ukraine in die komplett falsche Richtung, und ich spürte, dass es meine Stimmung sehr beeinträchtigte, jeden Tag im Fernsehen oder im Radio die aktuellen Neuigkeiten dazu zu hören. Ich fühlte mich richtig unwohl dabei. Daher verzichtete ich auf diese Art der „Nahrung“.

Unsichtbare und sichtbare Nahrung

Als Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich zunächst versucht, die verschiedenen Arten feinstofflicher „Nahrungsmittel“ so zu strukturieren, dass wir uns vom dichteren zum Feineren vortasten. Die meisten Dinge, die uns in diesem Bereich nähren, sind unsichtbar. Ich betrachte z.B. die Luft, die wir einatmen auch als Nahrungsmittel. Ich genieße es immer, in einem gesunden, lebendigen Wald unterwegs zu sein. Dort ist jeder Atemzug eine wahre Freude! Nicht umsonst spricht man von der „würzigen Luft“ in einem Wald. Dazu kommen dann natürlich auch noch die vielen weiteren Eindrücke – das Grün der Blätter, die Stimmen der Vögel und dieser ganz spezielle, leicht feuchte Geruch … einfach großartig!

Weg durch einen grünen Wald.
Quellenangabe: Sasin Tipchai, Pixabay

Um einiges feinstofflicher als die Luft sind gedankliche Informationen, die wir über unsere Sinne aufnehmen, wie z.B. die oben schon erwähnten Nachrichten.

Oft genug hört man davon, wie Menschen innerhalb von kürzester Zeit um zehn Jahre altern können, wenn sie eine sehr schlechte oder niederschmetternde Nachricht erhalten haben. Andererseits kann sich unsere Laune und unser ganzes Befinden schlagartig bessern, wenn wir erfreuliche Informationen bekommen. Man könnte also sagen, dass die Informationen, die wir von außen bekommen, uns – so wie physische Nahrung – entweder stärken oder schwächen können.

Dazu muss ich anmerken, dass ich selbst hochsensibel bin, und bei jedem von uns die Empfindlichkeiten wo anders liegen. Manche von uns stört es weniger, Bilder von Kriegsereignissen, Horrorfilme oder gewalttätige Krimis im Fernsehen zu sehen. Ich finde das beispielsweise recht unangenehm. Ich habe deshalb schon vor Jahren aufgehört, mir Krimis anzuschauen, abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen, bei denen ich mit dem Krimi etwas Positives verbinde, wie zum Beispiel bei „Kommissar Rex“.

Mein „informationstechnischer Ernährungstipp“: Achte darauf, welche Informationen du an dich heranlässt, denn Informationen, die wir aufnehmen, können uns entweder stärken oder schwächen, je nachdem, welcher Art sie sind. Du musst dir nicht alles „reinziehen“! Und du musst dich auch nicht mit allen möglichen – teilweise destruktiven – Informationen bombardieren lassen. Zum Glück können wir zum größten Teil selbst entscheiden, welche Informationen wir an uns heranlassen, und welche nicht. Natürlich lässt es sich manchmal nicht verhindern, sich auch mit unangenehmen Informationen auseinanderzusetzen, aber vieles davon können wir steuern, und das sollten wir meiner Meinung nach auch tun.

„Licht und Liebe“

Eine noch etwas feinere Art von Nahrung stellt für mich das natürliche Licht dar. Ich merke, dass es mir unendlich guttut, jeden Tag vor die Tür zu gehen und mein Gesicht einfach nur dem Licht auszusetzen. Das muss jetzt noch gar nicht das direkte Sonnenlicht sein, reines Tageslicht genügt völlig. Probiere doch einmal folgendes aus: Stelle dich vor ein geschlossenes Fenster und schau, ob du einen Unterschied spürst, wenn das Fenster geschlossen ist, oder du es öffnest, und dein Gesicht direkt dem Tageslicht aussetzt. Ich spüre da einen riesigen Unterschied. Ich spüre, wie das Tageslicht auf meine Haut trifft und meinem Körper guttut. Das Tageslicht setzt in unserem Körper diverse Stoffwechselprozesse und die Bildung von Hormonen in Gang, die unsere Gesundheit fördern.

Lichtstrahlen durch den Wald
Quellenangabe: Brigitte Werner, Pixabay

Und zur Liebe: Ich meine hier mit „Liebe“ jede Art der positiven und wohlwollenden Zuwendung, Anerkennung und Wertschätzung. In diesem Fall können wir damit andere Lebewesen nähren und stärken, und das, was wir aussenden, bekommen wir auch zurück.

Farben, Klänge und Düfte als „Kraftnahrung“

Auch Farben können wir bewusst für unsere Stärkung einsetzen. Rot ist beispielsweise die Aktivierungsfarbe. Sie bringt uns ins Tun. Orange ist die Farbe der Freude, des guten Lebens und Essens, der guten Gedanken und Gefühle. Es wirkt sehr stimmungsaufhellend. Gelb klärt den Intellekt und hilft uns, uns zu konzentrieren. Blau bringt uns in Entspannung und Grün in Balance. Last but not least – fördert Violett unseren Sinn für das Spirituelle und ein höheres Verständnis der Welt.

Du kannst Farben, die du gerade benötigst, ganz gezielt in deine Kleidung einbauen oder in die Gestaltung deiner Wohnung einfließen lassen.

Baby in bunter Kleidung.
Rebecca Scholz, Pixabay

Natürlich kannst du dich auch mit Klängen und wohlriechenden Essenzen wie z.B. Aromaölen stärken. Bei Aromaölen ist aber unbedingt auf gute Qualität (=möglichst Bio-Qualität) zu achten.

Fazit

Sei achtsam darauf, welche Medien, Filme, Beiträge in Social-Media, etc. dir guttun, und welche nicht. Was dir nicht guttut, das lass einfach weg. Es zwingt dich niemand, energetisch Ungesundes oder „schwer Verdauliches“ zu konsumieren.

„Und wie erkenne ich, was mir guttut und was nicht?“, wirst du jetzt vielleicht fragen. Achte darauf, wie dein Körper auf Informationen reagiert. Wenn es dir beim Ansehen von gewissen Bildern oder beim Anhören mancher Nachrichten im Körper alles zusammenzieht und dir fast schon ein wenig übel wird, dann ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass du auf solche Informationen verzichten kannst.

Kontakt-Fasten und Detox

Ach ja, und noch zum Thema Fasten und Detox: Wenn Kontakte zu manchen Menschen dir nicht guttun, dann könntest du überlegen, auf diese Kontakte zu verzichten, also in den Fastenmodus zu gehen. Wenn gewisse Menschen dich stressen, oder du dich nach dem Kontakt mit ihnen ausgelaugt oder erschöpft fühlst, dann solltest du diese Kontakte überdenken. Nicht immer können wir Kontakte ganz vermeiden, die uns nicht guttun, aber je bewusster wir uns dieser Einflüsse sind, desto mehr Handlungsalternativen ergeben sich.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Freude beim Entdecken und Genießen von allem, was dich nährt, stärkt, gesünder, lebendiger und „runder“ macht! Solltest du auf dieser Entdeckungsreise Tipps oder energetische Unterstützung benötigen, dann melde dich gerne bei mir.

Mag. Clemens Pistauer

Human-Energetiker, Tier-Energetiker

Transformations-Energetik, Intuitionstraining, Energetisches Coaching.

„Veränderungen können manchmal auch schnell gehen!“

www.energetiker-Pistauer.at

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